Kinesiologie
Die Lehre der Bewegung und von der Bewegung des Körpers im Raum, auch Bewegungslehre. Sie ermöglicht uns direkt und ungefiltert das innewohnende, wahre und nicht manipulierbare Körperwissen abzufragen, ohne den Umweg über die Kognition zu nehmen.
Wir nutzen aus der Kinesiologie hauptsächlich den Muskeltest als Diagnose-Werkzeug. Er ist das Arbeitsinstrument in der Kinesiologie und erlaubt uns den Zugang zu unserer ganz persönlichen, ureigensten, inneren Weisheit. Durch den Muskeltest können wir direkt mit unserem Körperwissen kommunizieren.
Klopftechnik und Stirnstrich
Genaugenommen sind die Klopftechnik nach Dr. Klinghardt und auch der Stirnstrich nach Dr. Zeeden kinesiologische Anwendungen. Hier wird durch Einstreichen von Heilungsinformation in die Stirn oder das Einklopfen von heilenden Glaubenssätzen am Körper zwecks Heilung interveniert.
So wie durch kinetische Berührung das Körperwissen abgefragt werden kann, so sind ebenfalls mittels physischer Tastungen Heilinformation dem Körper zuführbar. Nur eben nicht durch Aug und Ohr also den Seh- bzw. Hörsinn, sondern über die Haut unseren Tastsinn. Das Wissen sowohl über die Meridiane der traditionell chin. Medizin als auch über die Akkupressurpunkte der japanischen Heil- und Strömungslehre fliessen mit in die Kinesiologie hinein.
Grundannahmen in der Kinesiologie
1. Der Mensch ist ganzheitlich zu betrachten; Körper, Geist, Seele und Aura werden als untrennbare Einheit mit verschienen Ebenen und Zugängen verstanden
2. Im Körper ist alles gespeichert, was wir jemals erlebt haben; unser Körper weiß am besten über uns selbst Bescheid. Er weiß also auch ganz genau, was uns gut tut, was uns schadet und was wir brauchen, damit es uns besser geht
3. Unser Körper kann sogar Informationen aus dem Familiensystem und vorangegangenen Lebenszeiten abspeichern
4. Über die Rückmeldung des Körpers und der Muskeln bekommen wir Zugang zu diesem inneren Wissen, dem Unterbewusstsein, unserer ureigensten Weisheit; wir können den Körper so auf einfache Art direkt befragen
5. Was uns bewusst wird, können wir bearbeiten. Da wir selbst der König in unserem eigenen Schloss sind, können wir auch selber ALLES zu einem Besseren verändern
Geschichte und Wirkweise des Muskeltests
Begründet von Dr. George Goodheart (US), weitergetragen durch Dr. med. Dietrich Klinghardt (US, D), aktualisiert von Dr. med. Heinrich Zeeden und vermittelt von Dr. med. Deborah Wolff aus Lübeck.
Die Grundannahme hinter dem Muskeltest ist, daß jeder Muskel auf „Stress“ mit einem kurzen „Abschalten“ oder Nachgeben reagiert und wenn der Körper keinen „Stress“ hat, stark testet. Jede Art von „Stress“ (ein Gedanke, in Form eines Umweltreizes, eine Information, eine Erinnerung usw.) wirkt sich unmittelbar auf den Körper aus und damit auch auf die Muskeln. Diese kurze Erstreaktion des Muskels wird vom autonomen Nervensystem gesteuert und kann nicht willentlich vom Verstand kontrolliert oder manipuliert werden.
Diese körpereigene Feedbackschleife entdeckte unter anderem der US-amerikanischen Chiropraktiker Dr. Goodheart und basiert auf seinen Erfahrungen und systematischen Untersuchungen mit seinen Patienten. Er beobachtete, daß sich physische und psychische Vorgänge im Menschen auch im Funktionszustand seiner Muskeln widerspiegeln. Daraufhin entwickelte er um das Jahr 1964 ein einfaches Testverfahren, welches eben die Muskelfunktion ohne Zuhilfenahme von Apparaten erfasst, nämlich den Muskeltest.
Der Muskeltest
Dabei wird die zu testende Person aufgefordert, einen Arm oder Bein gegen den sanften Druck der Testperson an seinem Platz zu halten. Die Testergebnisse lassen Rückschlüsse auf Blockaden zu, unter denen die getestete Person gerade leidet.
Da alle Skelettmuskeln auf einen willkürlichen Stressreiz mit einer kurzfristigen „Abschaltung“ reagieren, ist es gleichgültig, welcher Muskel für den Test benutzt wird. Je nach kinesiologischer Richtung dienen einer oder mehrere Muskeln als Indikator. Beim Armtest verwenden wir in der Regel die Muskeln der Schulter und des Oberarms, da diese bei längeren Testreihen nicht so schnell ermüden. Beim Fingertest sind zusätzlich die Muskeln in Unterarm, Hand und Fingern beteiligt.
Was wird eigentlich getestet ?
Beim Muskeltest wird Energie getestet und nicht Muskelkraft. Es wird lediglich ein sanfter Druck auf den Arm oder Finger ausgeübt. „Rastet“ der Muskel ein, präsentiert sich also stark, so ist die Körperenergie im Fluss. Gibt der Muskel jedoch nach, also „schaltet ab“, so erhalten wir dadurch vom Körper direkt die Information über eine Blockade. Dies kann auf das Vorhandensein eines oder mehrerer „Stress“-faktoren hindeuten und damit über ein Ungleichgewicht im System Auskunft geben..
Der Muskeltest ist sozusagen das Arbeitsinstrument in der Kinesiologie. Er fragt unser Körperwissen ab und ist der Zugang zu unserer ganz persönlichen ureigensten inneren Weisheit. Durch den Muskeltest können wir direkt mit unserem verborgenen Wissen kommunizieren.
Holger Hertling
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